Zum Inhalt
Logo ASEAG Die Mannis

Der große Plan für die saubere Flotte – Folge 3

veröffentlicht am

Im wöchentlichen Jour fixe zum Thema umweltfreundliche Umrüstung der ASEAG-Flotte hat Frau M., die Chefin der ASEAG, sich von ihren Mitarbeitern auf den letzten Stand bringen lassen. Alles läuft nach Plan, alle sind im Bilde. Nur Manni hat wie immer noch Fragen, und Instamanni ist – wie er selbst sagen würde – ein bisschen „late to the party“ …

Frau M.: „Wir kommen zum Ende unserer heutigen Sitzung zum Thema Umwelt und Flotten-Umrüstung. Wie immer passen die Worte: Mobiler. Schneller. Vorwärts! Noch Fragen?“

Manni: „Was ändert sich für uns Fahrer mit den neuen Elektrobussen eigentlich?“

Blaumanni: „Jawoll, also: Ich hab Dir ja letztes Mal schon gesagt, dass Deine Fahrweise wichtig ist für die Rekuperation. Und dann müsst Ihr bitte, bitte dran denken, dass die schönen Elektrobusse jaaanz ruhige Typen sind! Sie gleiten quasi lautlos durch die Stadt, das erhöht die Unfallgefahr ein janz klein wenig.“

Manni: „Da ist der saftige Klang von so ’nem Dieselmotor schon sicherer, wa?“

Blaumanni: „Zumindest, bis sich alle daran jewöhnt haben, Busse nicht mehr am Motorengeräusch …“

Manni: „… sondern an der Hupe zu erkennen. Hahahaha. Was ist eigentlich mit den versprochenen Klimaanlagen für Fahrer und Fahrgäste?“

Blaumanni: „Ach ja, jenau. Und zwar: Für Euch Fahrer haben alle neuen Busse eine richtige Klimaanlage. Für die Fahrgäste gibt’s in den Elektrobussen eine Deckenkühlung. Da wird der Bus zwar nicht zum Nordpol, aber an den richtig heißen Tagen kann man et jut aushalten.“

Biedermanni: „Ganz genau bedeutet das dann …“

Frau M.: „… Es reicht. This is the end … für heute. Mehr dazu besprechen wir im nächsten Jour fixe. Mannipenni, Zeit für einen grünen Smoothie, ich brauche Energie!“

Instamanni: „Klopf, klopf, bin ich zu spät? Ich hab ’ne Spitzenidee zum Thema Umwelt: Ich war nämlich übers Wochenende in Hamburg und bin da mit einem Wasserstoffbus gefahren. Wär’ doch auch was für uns?! Voll die klimafreundliche Technologie. Und zur Einführung brennen wir ein Mega-Social-Media-Feuerwerk ab. Das werden die Leute so hart feiern! Hier, so: ‚Kein Fluss, aber Wasserstoff. Sauber, Aachen!‘ Oder …“

Manni: „Sorry, …“

Biedermanni: „… ich …“

Blaumanni: „… muss …“

Frau M.: „… weg!“

Instamanni: „Och, Leute. Das wär’ voll gut.“

 


Was sagst Du zu der Debatte? Oder hast Du eine Frage? Lass uns einen Kommentar da – wir antworten Dir.

Kommentare

Cédric schreibt am 16.10.2019 10:00 Uhr

Toll, das die neuen Elektrobusse über eine Klimaanlage für die Fahrgäste verfügen!
Wie sieht es denn mit den ~50 neuen Dieselfahrzeugen aus, die gerade mit und mit im Betrieb gehen?
Es wäre sehr schade, wenn diese noch nicht über eine Klimaanlage für Fahrgäste verfügen, da diese durch die Anzahl stark ins Gewicht fallen. Zumal manche Subunternehmer mit vermutlich kleinerem Budget es ja mittlerweile auch schaffen :)

Manni Familie schreibt am 16.10.2019 14:24 Uhr

Hallo Cedric,
danke für Dein Lob – wir sind auch ganz stolz auf die Elektrobusse. Wir hoffen, dass sie den Fahrgästen gut gefallen. Damit wir uns richtig verstehen: Die eCitaros verfügen über eine sogenannte Deckenkühlung. Damit ist es an heißen Tagen im Bus immer etwa drei bis vier Grad kühler als draußen. Eine richtige Klimaanlage, wie z. B. in einem Hotel, ginge zu stark zu Lasten der Batterie. Alternativ wäre eine mit Kraftstoff betriebene Klimaanlage denkbar. Aber das wollen wir der Umwelt zuliebe nicht.

Die neuen Dieselbusse sind auch toll, haben aber ebenfalls keine Klimaanlage für die Fahrgäste. Die gibt es nur für den Arbeitsplatz des Fahrers. Der sitzt aber auch stundenlang hinter der großen Glasscheibe am Steuer. Der Fahrgastraum wird mit Ventilatoren gekühlt, die für frische Luft sorgen. Das bringt mehr als offene Fenster.

Klimaanlagen kosten natürlich auch Geld und müssen regelmäßig gewartet werden. Da die ASEAG auf jeden Euro schauen muss, stehen Klimaanlagen nicht auf unserer Einkaufsliste. Die sind ja – beim ständigen Öffnen der Türen – auch nicht unbedingt praktikabel. Was die Wagen unserer Subs angeht: Auch die müssen für den Einsatz im Auftrag der ASEAG keine Klimaanlage haben. Das war dann für Dich ein Glücksfall, wenn Du in den Genuss eines solchen Fahrzeugs gekommen bist.

Ich hoffe, ich habe Dir weiterhelfen können.

Viele Grüße,
Mannja

Cédric schreibt am 17.10.2019 10:23 Uhr

Danke für die Antwort!

Auch eine Dachkühlung ist Top, Hauptsache irgendeine Form der Kühlung 😅
Das die Ventilatoren mehr bringen als offene Fenster, und erst recht mehr als offene Dachluken kann ich als jahrelanger Fahrgast so bestätigen. Aber leider sind sie an warmen Tagen oft ausgeschaltet, da es den Fahrern zu laut wird.

Daher schade um die Klimaanlagen in den Diesel Fahrzeugen, das sie ins Geld gehen ist klar - aber das sie trotz sich ständig öffnende Türen richtig was bringen merkt man in den wenigen Sub Fahrzeugen, die damit unterwegs sind. Auch in anderen Städten, die zunehmend darauf setzen. Evtl. wäre ja diese "Deckenkühlung" auch etwas für die Dieselfahrzeuge.

Manni Familie schreibt am 17.10.2019 11:17 Uhr

Hi Cedric,

danke für Dein Verständnis – wir arbeiten weiter daran, dass sich unsere Fahrgäste in allen unseren Busse wohlfühlen.
Wir bleiben also auch am Thema Kühlung dran. Versprochen.

Viele Grüße,
Mannja

Schreibe einen Kommentar

Mehr Blogbeiträge

Wieso, warum, weshalb – Wie kommt ein Ticket Preis zustande?
Ein Tag bei der ASEAG
Wie wird man ASEAG-Manni? Ein Lehrfahrer erzählt.