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Armin Langweg

Aachen clever mobil. Was steckt eigentlich dahinter?

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Hier kommt Mannis nächster Gast Autor: Armin Langweg. Nach der Promotion zum Thema „ÖPNV-Marketing für Neubürger“ an der RWTH Aachen koordiniert er seit 2011 die „Verkehrsentwicklungsplanung“ bei der Stadt Aachen.

Der Slogan „Aachen clever mobil“ wurde 2008 zum ersten Mal für die rund 16.000 Neubürgerinnen und Neubürger, die jedes Jahr nach Aachen ziehen, eingesetzt. Dr. Armin Langweg (48) hatte die Idee, Mobilitätsinfos für Neu-Aachener zusammenzustellen, gemeinsam mit der ASEAG und cambio CarSharing auf den Weg gebracht.

Was macht „Aachen clever mobil“? Die Stadt Aachen unterstützt unter diesem Slogan Maßnahmen, um die Zahl der zugelassenen Pkw in Aachen und ihre Nutzung zu verringern. CarSharing ist dabei ein Baustein, der seit vielen Jahren gewachsen ist. BikeSharingund eScooter sind in den letzten Jahren dazugekommen. Auch Fahrgemeinschaften wurden und werden weiter gefördert. Dazu gehören zum Beispiel der Ausbau von Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung des Bus-Angebots. Die movA-App der ASEAG und auch die Digitalisierungsaktivitäten des AVV werden von der Stadtverwaltung selbst genutzt und gefördert. Einsicht durch Information, Beratung, Schnupperangebote und einfache Nutzbarkeit haben eine hohe Bedeutung.

Eine zentrale Zielgruppe sind die 160.000 Menschen, die in Aachen arbeiten. Derzeit stellt sich die Stadt gemeinsam mit der IHK (Industrie und Handelskammer) und der ASEAG noch schlagkräftiger auf und erhält dazu Fördermittel vom Land NRW („Kommunaler.Klimaschutz NRW“, Projekt #AachenMooVe!). Ziel ist es, den Anteil des Umweltverbundes, also Mobilität mit Bus, Bahn, Rad oder zu Fuß, am Verkehr zu erhöhen. So wie es die städtische Mobilitätsstrategie für 2030 vorsieht. Dazu werden Arbeitswege automatisiert analysiert, Betriebsnetzwerke gestärkt, Schnupperwochen für zum Beispiel für CarSharing oder das JobTicket angeboten und die Mobilitätsangebote in Aachen dauerhaft einladend gestaltet. Große Arbeitgeber unterstützen diesen Weg.

Der Klimaschutz braucht ganz viele Veränderungen – auch in der Mobilität. Bei Mensch und Technik.

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